Kerstin Hack

Coach / Autorin / Verlegerin

Was ich über das Leben gelernt habe….

Ich gestehe: Ich lerne leidenschaftlich gern. Ich meine nicht das sture Lernen von Lateinvokabeln, sondern das Entdecken von Wahrheiten, Prinzipien, interessanten Fakten, die das Leben reicher und stärker machen.

In den letzten Wochen habe ich gelernt…

  • Herkömmliche Tampons enthalten Pestizide, Fungizide, Dioxin, Parfüm (!) , Chlor… wie konnte ich nur damit leben!
  • Nudeln kocht man mit Salz…. alle Freunde, die jahrelang meine Faden Nudeln essen mussten, bitte ich hiermit um Entschuldigung.
  • Nachrichten ins Handy zu diktieren, statt mühsam zu tippen, geht ganz leicht – ich hab nur 20 Sekunden gebraucht, es zu verstehen… warum nur hab ich nicht früher gefragt….
  • Es gibt die Möglichkeit, dass die Partner bei Hochzeiten gleichzeitig „Ja, ich will!“ sagen. Lustig wird es dann, wenn der Bräutigam „Ja“ und die französische Braut „Oui“ sagt.
  • Menschen, die sich notieren, worum sie Gott bitten wollen, beten meist tatsächlich mehr als Menschen, die „auf gut Glück“ losbeten.
  • Im Alltags-Farsi heitßt „Danke“ „Merci“.
  • Fruchtfliegen kann man effizient mit dem Staubsauger wegsaugen.
  • Es hilft Opfern von Traumata und Terroranschlägen dramatisch, wenn man sie dabei unterstützt, das Geschehen minutiös in eine chronologische Reihenfolge zu bringen.
  • Heute isst der durchschnittliche Deutsche 35 Kilo Zucker pro Jahr (selten pur, meist versteckt in Getränken, Soßen, Fertignahrung). Empfohlen sind 50 g pro Tag (18 Kilo im Jahr)
  • 31 Migranten, die in einer französischen Stadt mit 45.000 Einwohnern ankommen, schaffen es in die Schlagzeile des Tages.
  • Es heißt „la baguette“, nicht „le“
  • …und vieles mehr.

Neben den Dingen, die man „eben mal nebenbei lernt“, gibt es auch die Lektionen, die einen des Leben – manchmal auch schmerzhaft lehrt. Oder durch Erfahrung. In dem wunderschönen, inspirierenden Buch „Happiness-Projekt. Wie ich ein Jahr damit verbrachte, mich um meine Freunde zu kümmern, meinen Kleiderschrank auszumisten, Philosophen zu lesen und überhaupt mehr Freude am Leben zu haben. , listet Gretchen Rubin unter anderem auf, was sie gelernt hat, seit sie erwachsen ist (in Englisch auf S. 31 der englischen Leseprobe)

z. B.

  • Nicht alles, was anderen Spass macht, muss auch dir Spass machen.
  • Nimm ne Jacke mit (wenn es kalt werden könnte)
  • Kleine Schritte jeden Tag bringen dich weiter.

Außerdem inspirierte mich die Liste von 15 Dingen, die Pastor Kris Valloton von seinem Mentor und Freund Bill Johnson gelernt hat.

Kurz: Ich habe mit meiner eigenen, noch sehr unvollständigen Liste von Sätzen und LEbensweisheiten, die mein Leben in den letzten Jahren und Jahrzehnten gestärkt und geprägt haben. Manches sind sicher ALlerweltsweisheiten, die ich irgendwann mal tatsächlich in der Tiefe begriffen habe, anderes sind Sätze, die ich für mich ganz persönlich entwickelt habe.

Meine lebensspendenenden Sätze 2014-03-16 16.37.40

  • Es darf sein, was ist. Ich gestalte, was wird.
  • Wenn die Türen zu sind, kann man durchs Fenster klettern.
  • Zucker und Weizen sind für den Körper schlimmer als natürliche Fette.
  • „Ist es gut, ist es schlecht, wer will es sagen!“ (Sei nicht so vorschnell mit deiner Beurteilung, manches ist langfristig anders als es kurzfristig wirkt.)
  • Was der andere tut, tut er für sich, nicht gegen mich.
  • Sünde ist nichts anderes als eine falsche (für sich selbst und andere destruktive) Strategie um ein berechtigtes Bedürfnis (z. B. Anerkennung und Liebe) zu erfüllen.
  • „Gott schafft in deinen Grenzen Frieden“ – Frieden kann man nur im Rahmen der eigenen Grenzen spüren. Wenn ich woanders sein will, als ich gerade bin, werde ich unzufrieden.
  • Hinter jeder Handlung steckt ein Bedürfnis.
  • Ich kann und darf die Gefühle anderer Menschen bei ihnen lassen.  Und mir zugleich überlegen, ob ich ihre (unausgesprochenen) Bitten erfüllen möchte.
  • Arbeite Morgens als ein Künstler, der Neues schafft, Nachmittags als Manager.
  • Wenn Gott Gebete nicht erhört, heißt es nicht, dass er mich nicht sieht. Er sieht mich immer mit Liebe an. Nur manchmal sagt er nein.
  • „Jedes Ding hat seinen Platz – jedes Ding hat einen Platz“ – entlastet das Leben.
  • „1 rein, 2 raus“ hält Dinge in Schach.
  • 1000 kleine Schritte bringen mich weiter als ein großer.
  • Umgib dich nur mit Dingen, die du schön findest,  oder tatsächlich gebrauchst.
  • Es ist ok und tut gut, sich selbst zu sagen: „Das hast du gut gemacht!“

In meinem Quadro „Lebensfreude. Die Fülle des Lebens entdecken“ hab ich einige der Sätze und Prinzipien ausführlicher erklärt und lade zum Ausprobieren ein.

Mich würde interessieren, was du zu den Sätzen denkst. Welche sprechen dich an? Welche regen Widerspruch? Was sind deine eigenen Sätze und Prinzipien, die du als lebensspendend entdeckt hast.  Ich bin auf dein Feedback gespannt.

 

Ankommen und Aufatmen

2014-08-10 05.37.47Gerade sitze ich mit Laptop und Wein an Bord… schau auf den Mond und die noch von der Abendsonne roten Wolken und höre den Vögeln beim Abendkonzert zu…eine Nachtigall hat auf einem alten Kran Platz genommen. Ab und an kommen Gänse oder Reiher vorbei… manchmal auch Partyboote.

Es ist der erste Samstag seit über 3 Jahren, an dem ich nicht verreist bin und keinen richtigen Arbeitseinsatz am Schiff habe: Seit einer Woche wohne ich nun an Bord und finde es wunderschön. Selbst bei Regenwetter hat das etwas Beruhigendes, aus Wasser und in die Weite zu blicken. Es ist ein großes Geschenk.

Natürlich stehen da noch die Kisten. die ausgepackt und eingeräumt werden wollen, es gibt noch viele Farbflecken am Boden und jede Menge Staub. Und natürlich viele Ecken an denen noch gebaut werden muss. Alles zu seiner Zeit. Jetzt ist erst mal Ankommen angesagt.

Ab und an kommen Menschen vorbei, die mir helfen (es gibt noch ca. 1000 Stunden Arbeit für gelernte und ungelernte Kräfte…), Oder die einfach nur einen Plausch halten oder einfach nur in

Bauphase - Seminarraum

Bauphase – Seminarraum

Ruhe an Deck sitzen und aufs Wasser blicken möchten.

Was jetzt kommt:  Erst mal einen Platz für die Dinge suchen und einen Rhythmus für mich. Dafür will ich mir die nächsten zwei Monate Zeit nehmen – unterbrochen von einem Flüchtlingskongress auf dem ich einen Workshop halte, ein paar Tage Urlaub mit Freundinnen und der Hochzeit meines Bruders. Davor und danach kommen Gäste an Bord und ich bin gespannt, wie sich das alles so entwickelt und wie ich es entwickeln werde. Und in den Bereichen, in denen ich ohne Fachleute weiterkomme, werde ich weiter streichen, bauen, einrichten.

Ab ca. Mitte August ist Bootsbauer Helge wieder in Berlin, dann werden wir alles  das in Angriff nehmen, was noch

Seminarraum aktuell

Seminarraum aktuell

nicht fertig gebaut ist

  • Dachfenster für Eingangsbereich und Steuerhaus / Büro
  • Seminarraum: Regale, Kamin, Korkfussboden, Türen
  • Eingangsbereich: Decken, Korkfussboden, Treppe nach unten
  • Steuerhaus / Büro: Decken, Wände, Böden
  • Lüftung fürs ganze Schiff
  • 100 Kleinigkeiten ….

Ich habe jetzt schon immer mal wieder kleinere Seminare und Coachings an Bord gehalten, freue mich auf die ersten größeren Seminare, Schulungen, Konzerte….

Aber das ist noch Zukunftsmusik.

Jetzt freue ich mich übers Plätschern der Wellen, die zwitschernden Vögel und das Aufatmen.

Es ist schön, hier zu sein…

Kleine Samen säen – mein überraschender Weg in die Politik

2016-05-25 06.54.44Es begann im November 2015. In Berlin und weit darüber hinaus ging die Situation an unserem Landesamt für Gesundheit und Soziales, wo auch Geflüchtete betreut werden, durch die Presse. Menschen warteten Tage- und Nächtelang auf Registrierung, Termine. Es war katastrophal. Und hat mich bewegt. Im Herzen und zum Handeln.

Ich hab mich gefragt, was ich tun kann. Und habe – in meinem Freundeskreis und bei einer Teefabrik aus meiner früheren fränkischen Heimat – erst mal gut 40 Kilo Tee als Spende organisiert. Das half in den kalten Nächten wenigstens etwas.

Dann habe ich die Facebook-Gruppe Volunteer Translators initiiert, um kurze Texte schnell mal in die Sprachen der Geflüchteten übersetzen zu können.  Um die Geflüchteten und die Helfer zu entlasten. Und schließlich Nestwerk Berlin gestartet, eine Plattform der InitInitiativen, die sich um Wohnraum für Geflüchtete bemühen. Mit dem Ziel, gemeinsam effizient mehr zu erreichen. Daran arbeite ich intensiv bis jetzt. Aktuell vor allem an der Homepage.

Ich ging davon aus, dass solche Situationen sich nicht von heute auf Morgen ändern. Ich wollte Gott regelmässig um die Verbesserung der Situation bitten, aber kenne mich gut genug, um zu wissen, dass solche Vorsätze gern mal im Sand verlaufen, wenn es keine konkrete Erinnerungshilfe dazu gibt.

Also habe ich mir als Erinnerungshilfe den gleichen Tee gekauft, den wir auch für die Flüchtlinge besorgt hatten. Vorsichtshalber gleich zweihundert Teebeutel.- man weiß ja nie, wie lange es dauert, bis ein Gebet erhört wird. Jedes Mal, wenn ich mir eine Tasse schwarzen Tee gemacht habe, habe ich gebetet. Für die Berliner Verwaltung, für die Verantwortlichen, für gute Lösungen für die Herausforderungen, für Verbesserung der Prozesse.

Ein Gebet nach dem anderen. Jedes Gebet ein Same. 

Natürlich hätte ich ahnen können, dass Gott sich die Chance nicht entgehen lässt, mich auch zur Erhörung meiner Gebete einzuspannen. Anfang Mai ging – nach 200 Tassen Tee und Gebeten – mein  Teevorrat zu Ende – und dann überschlugen sich plötzlich die Ereignisse.

Ahmad, ein Freund aus Syrien, erzählte mir davon, dass es ihm dieses Jahr vor dem Ramadan graut. Der Grund: Die Fastenzeit, in der zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang nichts gegessen und getrunken werden darf, fällt auf die längsten Tage des Jahres vom 6. Juni bis 4. Juli. Das bedeutet: einen Monat lang 19 Stunden lang nichts essen und nicht trinken.

Ich fühlte mit ihm mit. Und mit den Flüchtlingen in den Turnhallen, von denen ein Teil Ramadan hält und die vielleicht Nachts nichts mehr zu essen bekommen. Und den Nicht-Moslems, die womöglich gestresst durch diejenigen sind, die Nachts essen und laut sind.  Mich lies das nicht mehr los. Bei einer öffentlichen Veranstaltung mit Bürgermeister Müller fragte ich, ob es denn ein Konzept für die Notunterkünfte gäbe, wie in dieser Zeit Versorgung der Fastenden, ihre Gesundheit und der sozialer Friede zwischen denen, die fasten und denen, die es nicht tun, gewährleistet werden kann.

Er sagte mir zu, er würde das am nächsten Tag in der Senatsbesprechung ansprechen. Und am Nachmittag erhielt ich einen Anruf von  dem für die Unterbringung von Geflüchteten zuständigen Staatsekretär. Wir unterhielten uns eine Weile und er bat mich, ihm mein Konzept zu schicken… Er schrieb mir,  dass er das Konzept für wertvoll hält und es dem Präsidenten das LaGeSo zur Umsetzung empfohlen hat. Das ist mein letzter Wissensstand.

Mich berührt das sehr. Ich glaube, dass es ein Stück dazu beitragen kann, dass die Situation in der Zeit des Ramadan für alle Beteiligten besser wird- Muslime wie Christen und Atheisten. Fastende wie Nichtfastende.

Und dann ging mir mehrere Tage nicht mehr aus dem Kopf, dass Herr Müller gesagt hatte, dass er eine Bürgersprechstunde hat. Ich schaute nach, stellte fest, dass die nur zwei Mal im Jahr ist und ich die Anmeldefrist knapp verpasst hatte. Und bekam gleich online die Rückmeldung, dass es mehr Interessenten als Termine gab. Rechnete mir kaum Chancen aus, bis ich an einem Samstag! einen Anruf seines Mitarbeiters erhielt, ich hätte einen Termin.

2016-05-25 14.42.57Der Termin war dann heute. Ich war natürlich aufgeregt, hab mir, kurz bevor ich los ging die Zähne versehentlich mit Gesichtsreinigungsmilch geputzt. Zum Glück Bio. Und es war gut. Weil die Person vor mir kurzfristig abgesagt hatte, war sogar mehr Zeit als üblich. Ich konnte Herrn Müller ein Konzept vorstellen, das wir entwickeln, um Geflüchtete schneller aus Turnhallen in eigenen Wohnraum zu bringen und er sagte mir zu, mich mit den Verantwortlichen in Kontakt zu bringen.

Dann sprach ich das Thema Schutz Minoritäten in den Flüchtlingsunterkünften, sowie verbesserte Integration aller an und machte einige konkrete Vorschläge, worauf er mich fragte, ob ich ein Konzept hätte. Hatte ich tatsächlich. Und auch dabei.

Irgendwann mal vor einem halben Jahr hab ich begonnen, Samen auszusäen. Samen des Gebets. Samen des Engagements. Ich hätte nicht gedacht, dass sie mich mal an den Tisch des Regierenden Bürgermeisters von Berlin führen würden, hätte ich nicht gedacht. Und jetzt hoffe und bete ich, dass die Gedanken, die für meine Stadt und unser Land hilfreich sind, weiter wachsen.

 

 

 

 

Der Umzug rückt näher

2016-05-14 12.54.23Nun steht der Umzugstermin fest. 10. Juni.

Die letzten Wochen waren SEHR gut, aber auch superintensiv. Am Schiff waren viele Helfer und Helge hat sich entschieden, bis 12 Juni zu bleiben… auf dem Bild sieht man ihn gerade Korkfussboden verlegen. Wir versuchen also alles, was möglich ist, noch fertig zu bekommen.

Richtig fertig wird das Schiff nicht sein, wenn ich einziehe.  Das Steuerhaus nicht und auch der Eingangsbereich noch nicht. Aber im Hauptraum, den Gästezimmern und außen ist es schon wunderschön. Und in zwei Wochen kann ja noch viel passieren….wenn die richtigen Helfer mit anpacken… Leute, die mit Holz umgehen können, sind gerade besonders begehrt, aber jede begabte und unbegabte Hand wird gebraucht.

Mit dem Umzug aufs Schiff werde ich den Verkauf meiner gebrauchten Bücher beenden. Wer also noch zuschlagen möchte und sich ein Schnäppchen gönnen und mir und dem Schiff was Gutes tun – hier ist die Liste.

Der eine oder andere Buchverkauf oder auch die eine oder andere Spende würde natürlich auch dem Konto gut tun, das mal wieder eher leer ist…. und wir doch noch den einen oder anderen Eimer Farbe brauchen….

Coaching Bücher – meine Empfehlungen

Coaching Basics von Kerstin HackImmer mal wieder werde ich nach meinen besten Buchtipps zum Thema Coaching gefragt.
Mein eigenes Quadro „Coaching Basics“ erklärt die wichtigsten Coaching-Techniken kurz und knapp. Und gibt Tipps zum Umsetzen und zum sofortigen Einüben der neuen Techniken. 

 

Daneben empfehle ich gern untenstehende Titel. Ich halte sie allesamt für solide, fundiert und praxisnah. 
 
 
Sehr schön, praktisch, inspirierend. Nehme ich selbst oft zur Hand.

 

Ein Klassiker. Die fundierteste und gut lesbarste Einführung in systemisches Coaching, die ich kenne.

 

Auch sehr, sehr fundiert. Allerdings etwas „trockener“ als Bamberger.

Manfred Prior: Mini-Max Interventionen

Kurz, knapp, einige sehr gute Ideen, wie man beim Beraten gute Lösungen findet.
 
Auch schön und inspirierend. Für alle, die sich in der Kunst des gezielten Fragens weiter üben möchten.

Wachstum durch Druck

Gott hat mich wachsen lassen in dem Lande meines Elends.
1.Mose 41,52

Das sagt ein Mann, Joseph, der an Härten so fast alles erlebt hat, was man sich denken kann: Zerbruch seiner Familie, Verkauf an Menschenhändler, Sklaverei (da sicher auch Misshandlung), Verleumdung und Gefängnis.

Und am Ende dann dieser Satz:

Gott hat mich wachsen lassen in dem Lande meines Elends.

11148774_10205730105104568_6040214888288850487_nSeine Geschichte hatte ein Happy end. Doch das wäre wohl ohne das „unhappy zwischendrin“ nicht möglich gewesen. Die äußeren Herausforderungen und vor allem die inneren hatten ihn gestärkt. Er bestand die Prüfung in all dem zu seinen Werten zu stehen, durchzuhalten und ein weiches, hoffnungsvolles Herz zu bewahren

Nein, ein Schiff bauen ist nicht so hart, wie das, was Joseph erlebt hat. Auch wenn man beim monatelangen Entrosten schon mal an Sklavenarbeit denkt. Auch hier waren die größten Herausforderungen die inneren: Die Hoffnung zu bewahren, wenn es viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel länger und noch viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel länger dauert, als ich geplant und erwartet hatte. Wenn das Schiff auf der Werft im Hochwasser absäuft, wenn die Finanzen und Helfer fehlen oder Menschen, die Hilfe zugesagt haben, nicht auftauchen.

Dann nicht hart, hoffnungslos oder bitter zu werden  war und ist eine Herausforderung.

Menschen, die mich gut kennen, sagen, dass ich in diesen Jahren stärker geworden bin. Dass mich nichts mehr so leicht umhaut. Dass ich mit den Schwächen und auch Unzuverlässigkeiten von Menschen etwas leichter umgehen kann. Etwas gelassener bin, wenn die Dinge nicht so laufen, wie ich hoffe. Dass ich gewachsen bin in der zähen Entschlossenheit, einen Schritt nach dem anderen zu gehen.

Mein Leben in den letzten Jahren war nicht so hart, wie das von Joseph. Doch seine Zusammenfassung passt auch für mich.

Gott hat mich wachsen lassen in dem Lande meines Elends.

Danke!

Ich will dich beschenken

DSC_4169Gestern habe ich einen Impulsvortrag über Ziele und Träume gehalten. Wie kommt man vom Traum zur Wirklichkeit? ich habe die Gedanken und Erfahrungen weitergegeben, die mich dazu bewegen.

Was mich am Ende am meisten überrascht hat, war, wie viele Menschen sich hinterher bei mir dafür bedankt haben, dass das so inspirierend und hilfreich war.

Manchmal vergesse ich, wie oft das, was ich weitergebe für andere erfrischend, hilfreich und neu ist. Für mich ist das selbstverständlich, ganz viel zu lernen  – im Leben und aus Büchern – und das dann kompakt, inspirierend und praktisch weiterzugeben. Dass vieles von dem, was ich entdeckt habe, für andere ganz neu, inspirierend und hilfreich ist, wenn sie es bei meinen Veranstaltungen hören, ist für mich dann manchmal überraschend und schön.

Mein größter Schatz, in dem ich ganz viel von dem, was ich gelernt habe, hineingepackt haben, sind meine Online-Kurse. Die sind eine Fundgrube an Inspiration, praktischer Hilfe für Glauben und Leben. Und so aufgeteilt (zwei Mails pro Woche mit Inspiration und Tipps zur Umsetzung), dass du Schritt für Schritt lernen kannst.

Ich lade dich herzlich ein, dir einen der Kurse zu gönnen. 

DAN – Dankbar alles nehmen. Wenn du lernen möchtest, mehr die helle Seite des Lebens zu sehen.

IDA – In deinen Armen. Gottes Vaterliebe erfahren: Wenn du tiefer Gottes Liebe spüren willst.

LEA – Lebe endlich anders: Wenn du mit mehr Stärke und Leichtigkeit durchs Leben gehen willst – körperlich und seelisch . Mein Basis-Kurs für ein gutes Leben.

SAM – Seine Arbeit meistern. Wenn du endlich das Chaos besiegen und effizienter und entspannter arbeiten möchtest.

WUM – Wunder unter Menschen.  Wenn du mehr sehen willst, wie Gottes Kraft durch dich fließt.

Meine Einladung. Sei dabei. Lass dich stärken. Gewinne mehr Zuversicht und Lebenskraft. Ich würde mich sehr freuen – für dich, weil es dich stärkt. Und für mich, weil ich es einfach schön finde, die Schätze, die ich habe, weiterzugeben.

Die Kurse starten immer zum Quartalsbeginn, also am 1. 1. , 1.4., 1.7. und 1. 10 und kosten 99 Euro, wenn du sie alleine machst, 90 Euro wenn du den Kurs gemeinsam mit einem Freund oder einer Freundin machst.

Anmelden kannst du dich unter Down to Earth-Training – bei Anmeldung

Die nächsten Schritte bis zum Ziel

Gerade tun mir alle Knochen weh. Richtig weh. 2016-03-19 13.58.24

Am Freitag und Samstag habe ich insgesamt etwa 18 Stunden am Schiff gearbeitet – und auch noch einen kompakten Workshop über Vergeben lernen  gehalten.

Ich habe Decken isoliert, Holz geschleppt, Metallplatten weggeräumt,  Anleitungen gegeben, Essen gekocht (ok….italienischer Eintopf aus der Dose) und und und….

Ich spüre den Zeitdruck, der durch Ankündigung von Bootsbauer Helge, dass er voraussichtlich nur bis Ende April hier sein wird, entstanden ist.  Wir haben schon soo viel geschafft, aber es ist noch soo viel zu tun:

  • 2016-03-19 12.32.30Installation von Dusche und Waschbecken
  • Decken im Seminarraum, Eingang, Steuerhaus
  • Möbel für Gästeküche und große Küche fertig
  • Boden und Wände fürs Steuerhaus
  • Schrank fürs Gästezimmer
  • Korkböden in ca. 80qm legen
  • Türen für Seminarraum und Bad
  • Treppe zum Gästebereich
  • Dachluken zum Lüften ins Metall schneiden
  • Gas für die Herde legen
  • Möbel für den Außenbereich bauen
  • Böden für die Decks

Das ist nicht mehr unendlich viel, aber doch mehr als ein Mann der Ahnung hat (Bootsbauer) und eine Frau, die weniger Ahnung hat (Ich) in den vier Wochen, die noch bleiben schaffen können.  Alle Dinge, die wir einbauen müssen in der Regel drei Mal gestrichen werden – es ist einfach ein Berg Arbeit.

2016-03-19 06.56.52Ich bin so tief dankbar für jeden Menschen, betet, gibt und der ein paar Stunden oder Tage mit anpackt, um das eigentlich Unmögliche – bis Sommer fertig werden, möglich macht. Wie die zwei,  die die Platten grundieren, die später an die Decke kommen.

Und dankbar,  dass es bei und neben der harten Arbeit immer wieder wunderbare Momente gibt. Wie etwa als ich Samstag Morgen mit einer Kaffeetasse an Deck saß und ein Schwan angeschwommen kam.

Das Bild ist nicht bearbeitet. Das war tatsächlich so. Wunderschön.

 

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