Kerstin Hack

Coach / Autorin / Verlegerin

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Wie Bücher prägen. Oder: Warum „Rock your idea“ mich zum Heulen brachte

Es gibt in meinem Bücherregal Bücher, die haben fast ein ganzes Lebensjahrzehnt geprägt.  Oder waren für mich so wichtig, dass ich genau weiß, in welchem Alter ich sie gelesen habe und welche Auswirkungen sie auf mein Leben hatten.

Die springende Flut1 – 10

Was ich in den ersten 10 Jahren meines Lebens gelesen habe, weiß ich nicht mehr so genau. Aber es war einiges. Nachmittage im Liegestuhl mit Enid Blyton (ja, ich gebe es zu, Hanni und Nanni, alle Bände), Astrid Lindgren und Michael Ende.

Heraus sticht dieses eine, kleine Buch von Pearl S. Buck, „Die springende Flut„. Das Buch war  das einzige griffbereite Buch auf dem Nachttisch meiner Eltern – eigentlich diente es nur zur Dekoration. Sie lasen sie eher im Wohnzimmer oder auf dem Balkon. Ich hab es wohl ein paar Duzend Male gelesen, weil es einfach da war. Und hoffnungsvoll.

Das Buch spricht über Zerstörung durch einen Tsunami und Neuanfang, darüber dass ein Fischerjunge durch einen Tsunami zum Waisenkind wird. Später, erwachsen, kehrt er an den Strand zurück, der seiner Familie das Leben geraubt hat. Er gründet eine Familie, Baut ein Haus. Seine Vorfahren hatten – um sich vor möglichem Unheil zu schützen, keine Fenster zur Meerseite hingebaut. Er baut sein Haus mit einem Fenster zum Meer. Ein Buch voller Hoffnung.

11 – 20

In meinen Teenagerjahren habe ich unzählig viele Biographien gelesen. Vor allem von Revolutionären wie Savanarola und Menschen, die in der Welt etwas verändert haben – wie Sophie Scholl,  Albert Schweizer und viele andere. Das ist geblieben. Bis heute liebe ich Biographien. Weil nicht jeder so viel liest, wie ich gebe ich eine Serie von knackigen und zugleich tiefen Kompaktbiographien für die Hosentasche heraus: Die Weltveränderer.

Neben den Biographien und C.S. Lewis – von Screwtape bis Narnia hat mich vor allem ein Buch geprägt: Bete und Staune. Die Autorin Catherine Marshall beschreibt ganz unterschiedliche Formen des Gebets. Mich hat es inspiriert und mir die Augen dafür geöffnet, dass Glaube sehr vielfältig gelebt und zum Ausdruck gebracht werden kann. Auch das prägt mich bis heute.

21 – 30

Das Buch des Zwanziger-Jahrzehnts war Robinson Crusoe. Ich habe meine Magisterarbeit über „Das Bild des Fremden in Robinson Crusoe“ geschrieben und fand die Auseinandersetzung damit extrem spannend. Größte Erkenntnis: Der einzelne Fremde – wie etwa Freitag – kann leicht zum Freund werden.  Sich der Gruppe der Fremden, „die Kannibalen“  anzunähern ist mit weit größeren Ängsten verbunden. Ich konnte es mir auch angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation (ich weigere mich, die Aufnahme von geflüchteten Menschen in unser Land als „Krise“ zu bezeichnen) nicht verkneifen,  meine Robinson und Freitag Erkenntnisse zu einem Artikel zu verarbeiten – natürlich darüber, wie Fremde zu Freunden werden können,

Völlig unnötige Info, aber irgendwie cool. Seit meiner Robinson-Zeit weiß ich, dass das Wort „Barbecue“ vom karibischen „Barbucan“ kommt, was so viel bedeutet wie „Seine Feinde braten!“ – diese Info kann man sehr effizient bei Grillparties einsetzen, wenn nur noch ein Steak auf dem Grill liegt und man den anderen den Appetit verderben möchte…. (ich käme natürlich nie auf den Gedanken). Und seit meiner Robinson-Zeit hängt ein Schild an meiner Bürotür „The only person getting his work done by Friday was Robinson Crusoe!“ 

30 – 40

In den Jahren haben ich mehrere Bücher gelesen, de mich stark geprägt haben :Vor allem die Bücher von Steven Covey über die Sieben Wege zur Effektivität (Wobei ich den deutschen Titel immer noch grausam schlecht übersetzt finde, weil es Covey um sieben Gewohnheiten geht, die man für ein gutes, erfolgreiches Leben einüben kann und darf.  Seine Bücher, aber auch Good to Great / Der Weg zu den Besten haben mir einiges über Fokus und Ausrichtung fürs Leben vermittelt. Einiges. Nicht alles.  Dazu später mehr.

40 – 50

Da bin ich noch drin. In diesem Jahrzehnt standen Coaching-Bücher im Vordergrund: Lösungsorientierte Beratung  von Bamberger habe ich regelrecht verschlungen. Und natürlich Marshall Rosenberg Gewaltfreie Kommunikation und viele andere Titel, die mich in meiner Praxis als Coach gestärkt und geprägt haben. Außerdem eine ganze Reihe von Büchern von Menschen wie Aliss Cresswell, Bill Johnson und Kris Valatton und anderen, die meinen Glauben herausgefordert und gedehnt haben – mehr in die Vorstellung hinein, dass Gott nicht alleine handeln will, sondern gern mit und durch uns.

Rock your ideaUnd jetzt gibt es ein neues Buch, von dem ich ahne, dass es vor allem mein Berufsleben im nächsten Jahrzehnt prägen wird Martin Gaedts Buch:  Rock your idea.

Diejenigen, die mich kennen, wissen, dass ich um Ideen selten erlegen bin. Wenn die einen vor Schreck erstarren,  regen mich Krisen zur Kreativität an. Beispielsweise wenn es auf dem Balkon  7 Meter entfernt, schräg von mir brennt, weil Teenie-Gäste bei einer Geburtstagsfeier Wunderkerzen-Weitwerfen gespielt haben !!!! und zielsicher einen vertrockneten Weihnachtsbaum trafen, der lichterloh in Flammen aufging.

Während alle anderen Gäste erstarrt vor Schreck das Feuer betrachteten, rannte ich in Küche und Bad, holte Teekannen und was ich sonst noch fand, und versuchte, schräg über den Hof Wasser auf den entfernten Balkon zu schütten. Und traf. Zumindest oft genug, um die Flammen zu löschen noch bevor die Feuerwehr mit drei Löschzügen eintraf.

Doch witzig, originell und kreativ denken zu können, allein reicht nicht, damit eine Idee erfolgreich umgesetzt wird.

Das habe ich jetzt beim Lesen von Rock your idea verstanden. Die Originalität und Offenheit braucht als Gegenpol immer die Analyse und das achtsame Hinschauen, damit etwas gelingt. Das A und O.

Beim Lesen wurde mir klar, warum viele meiner eigentlich im Ansatz guten Ideen nicht funktioniert haben. Ich habe wunderschöne Postkarten produziert, umweltfreundlich, originell mit gutem Design. Nur unpraktischerweise die Vertriebskosten nicht genau berechnet (schon allein deshalb, weil ich gar nicht weiß, wie man so was kalkuliert). Und nicht richtig nachgefragt, ob die Kunden meines Verlags, die meine Bücher und Trainingsmaterialien sehr schätzen, auch auf Postkarten stehen. Tun sie nicht. Das weiss ich jetzt.  9875 unverkaufte Postkarten später.

Und meine Kunden mögen noch nicht mal alle meine Bücher. Ich hab Buchtitel gemacht, von denen ich begeistert war, ohne vorher zu prüfen, ob andere Menschen davon auch begeistert sind. Und natürlich ob sie die Titel tatsächlich auch kaufen würden.  Das kann man natürlich nie genau sagen, das typischte an der Zukunft ist ja, dass sie ungewiss. Das Interesse und die Resonanz ungefähr zu erfragen, wäre das gute, ergänzende A zum sprudeligen O gewesen. Das hat in den meisten Fällen gefehlt.

Zu allem Überfluss habe ich gerade in der Anfangsphase – Buchcover gemacht, die auf dem Computer gut aussahen, aber im Laden überhaupt nicht wirkten.  Das ist eine andere Geschichte.

Als ich Rock your idea zu Ende gelesen hatte, hab ich erst mal eine Runde geweint.

Es tat einfach weh, zu realisieren, wie viel Ideen mit Potential misslungen oder nicht zur vollen Entfaltung gekommen sind, weil mein A-Flügel sich nicht entfaltet hat…ich gar nicht wusste, dass es ihn gibt. Und ich mag gar nicht erst anfangen zu spüren oder gar zu rechnen, wie viel emotionale, aber auch finanzielle Energie mich die fehlende Analyse gekostet hat. Das ist wirklich zum Heulen.

Im Coaching sagt man oft: Wenn etwas nicht funktioniert, verdoppeln Menschen ihre Anstrengungen. Der Partner hört nicht zu. Also redet man lauter oder mehr.  Das Ding klemmt, also zerrt man mehr. Abstand nehmen, eine ganz andere Strategie entwickeln, ist meist die bessere Alternative.

Dumm, wenn man den Fehler dann selbst macht. Ich hab eine Idee entwickelt. Wenn es dann schwierig wurde, hab ich einfach die nächste Idee entwickelt, statt etwas anderes zu tun. Genau analysieren zum Beispiel. Ideen entwickeln, das kann ich. Irgendetwas fällt mir immer ein. Also hab ich meine Anstrengungen verdoppelt. Und um nicht allzu hart, mit mir selbst zu sein: Eine ganze Reihe der Ideen waren auch gut.

Aber ich ahne, wie viel besser meine Verlagsarbeit funktioniert hätte, wenn ich das mit dem Hin- und Her von Originalität und Analyse vor 10 Jahren gewusst und eingeübt hätte. Glücklicherweise ist es noch nicht zu spät. Ich habe – vermutlich – noch einige Jahre, oder ein oder zwei Jahrzehnte Berufsleben vor mir. Und werde versuchen, meinen  A – Flügel zu stärken. Denn wenn man nur mit einem O – Flügel fliegt, fliegt man im Kreis. Und ich habe mir ganz neu eine A-Frau an Bord und einen Super-A-Berater ins Team geholt, um mich darin zu unterstützen.  Und eine dritte A Frau kam in dieser Woche einfach von selbst an. Ich bin am Staunen.

Jetzt gilt es erst mal achtsam hinzusehen: Was funktioniert? Was nicht?

Und wenn wir dann die nächste Idee, die natürlich schon da ist, weiterentwickeln, wird zu dem O eine gute Portion A kommen.

Mich zum Weinen bringen – das hat bisher noch kein „Business“ Buch geschafft.

Aber ich weiß, dass ich in ein paar Jahren lachend sagen werde: Die Gedanken aus Rock your idea, vor allem der Grundgedanke von A und O, hat etwas verändert. Hat verbessert, wie ich ich Projekte angehe. Es hat jemanden verändert. Mich.

Meine Lieblingssprüche auf Postkarten

Www.down-to-earth.deWusstet ihr eigentlich, dass wir bei uns im Verlag auch Postkarten haben? Ich hab einige meiner liebsten Sprüche und Zitate mit schönen Bildern auf Karten drucken lassen. Natürlich umweltfreundlich, klar!
So sehr ich die Effizienz von Email und sozialen Medien liebe, so schön finde ich es, einem Menschen ab und zu eine „echte“ Karte zukommen zu lassen: Den Gästen bei mir an Bord zur Begrüßung oder auch mal einem Freund oder einer Freundin.
Leider werden wir den Sektor zum Jahresende aufgeben müssen, weil der organisatorische Aufwand sehr hoch ist und das Ganze sich leider nicht rechnet.
Mein Tipp:
Deck dich ein, so lange sie noch bei uns im Shop zu haben sind.

Coaching Bücher – meine Empfehlungen

Coaching Basics von Kerstin HackImmer mal wieder werde ich nach meinen besten Buchtipps zum Thema Coaching gefragt.
Mein eigenes Quadro „Coaching Basics“ erklärt die wichtigsten Coaching-Techniken kurz und knapp. Und gibt Tipps zum Umsetzen und zum sofortigen Einüben der neuen Techniken. 

 

Daneben empfehle ich gern untenstehende Titel. Ich halte sie allesamt für solide, fundiert und praxisnah. 
 
 
Sehr schön, praktisch, inspirierend. Nehme ich selbst oft zur Hand.

 

Ein Klassiker. Die fundierteste und gut lesbarste Einführung in systemisches Coaching, die ich kenne.

 

Auch sehr, sehr fundiert. Allerdings etwas „trockener“ als Bamberger.

Manfred Prior: Mini-Max Interventionen

Kurz, knapp, einige sehr gute Ideen, wie man beim Beraten gute Lösungen findet.
 
Auch schön und inspirierend. Für alle, die sich in der Kunst des gezielten Fragens weiter üben möchten.

Im Leben weiterkommen – Online Training von Kerstin Hack

Es ist wohl meine größte Leidenschaft, Menschen dabei zu unterstützen, ihren Glauben fröhlicher, ihre Beziehungen entspannter und ihr Leben stärker zu leben. Das tue ich zum einen durch meine Bücher, Seminare und Coachings. Und durch die Online-Kurse, die ich – zum Teil gemeinsam mit anderen – entwickelt habe. Drei Monate lang bekommst du zwei Mal pro Woche einen Coaching-Brief mit Impulsen, Anregungen zur Veränderung und vielen weiterführenden Tipps.

Vielleicht weißt du schon, was sich für dich im Jahr 2016 verändern soll. Und du spürst, dass du konkrete Hilfe bei der Umsetzung brauchst. Dann könnte einer unserer Online-Kurse das Richtige für dich sein. Alle Kurse beginnen immer zu Beginn eines Quartals also Anfang Januar/April/Juli/Oktober. Deine Investition in dich: 99 Euro. Wenn du den Kurs gemeinsam mit einem anderen Menschen machst, nur 90 Euro pro Person.

Mehr Dankbarkeit spüren
Du willst weniger powermuffelig sein und lernen, die guten Seiten im Leben zu sehen?

Dann mach mal DAN: Dankbar Alles Nehmen.
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Tiefer mit Gott
Du willst Gottes Liebe mehr und tiefer erfahren – so dass es richtig ins Herz reingeht.
Dann wäre IDA wohl das Richtige.
IDA. In Deinen Armen. Gottes Vaterliebe erfahren
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Power-Mann, Power-Frau
Du willst körperlich und seelisch Ballast loswerden und freier und leichter durchs Leben gehen? Dann probiere doch mal den Kurs:
LEA. Lebe endlich anders. Leichtigkeit, Energie und Ausstrahlung gewinnen.
Unser ganz besonderes Angebot: Menschen, die sich regelmäßig in der Flüchtlingshilfe engagieren, bieten wir den LEA-Kurs für nur 15 Euro an – bitte bei der Anmeldung angeben.
http://lea-training.de

Der englische LEA-Kurs ist für geflüchtete Menschen sogar gratis. Einfach bei der Anmeldung mit dazu schreiben.
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Chaos besiegen
Du hast es satt, dauernd nach Unterlagen oder Dingen zu suchen und willst endlich lernen, effizient zu arbeiten. Dann ist SAM das Richtige.
SAM – Seine Arbeit Meistern. Gelassen durch den Alltag gehen.
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Mehr geistliche Power
Du glaubst an Gott, aber dir fehlt es, seine Kraft in deinem Leben zu erfahren. Du kannst lernen, dafür Raum zu machen. WUM zeigt dir Schritt für Schritt wie.
WUM. Wunder Unter Menschen. Natürlich Gottes Kraft erfahren.
http://dte-training.de/WUM

Ich fände es wunderschön, dich bei dem einen oder anderen Kurs begrüssen und begleiten zu dürfen!

Wunderbares Coaching – wenn Altes wirklich vergeht

2014-03-02 17.07.45Dieses Erlebnis ist schon vor ein paar Wochen passiert – doch es war so wunderbar, dass es mich noch immer sehr bewegt. Sechs Stunden mit dem Zug zu einer Weiterbildung kostet etwas. Finanziell wie zeitlich. Und manchmal stelle ich mir schon die Frage, ob sich das lohnt, ob weniger nicht auch ok wäre, ob ich mir Professionalität und Weiterbildung so viel kosten lassen soll. Und dann gibt es diese Momente, wo die Antwort auf die Frage einen findet.

Elisabeth*, eine Frau, weit über 70, erzählte mir, dass sie vor über 50 Jahren einen der ersten Banküberfälle miterlebt hat. Ihr Chef war gerade ins Bad gegangen, um den Briefmarkenschwamm anzufeuchten – so was gab´s damals noch. Er hat kein Licht angemacht – und als er aus dem dunklen Gang trat, wurde er von dem Bankräuber erschossen – neben ihr. Sie sollte auch erschossen werden, kam aber wie durch ein Wunder mit dem Leben davon. Nach dem Überfall war sie – natürlich – extrem traumatisiert. Doch in den 60er Jahren gab es kaum psychologische Angebote für traumatisierte Menschen. Sie wurde auf eine Kneipp-Kur geschickt. Die tat ihr tatsächlich gut. Was vermutlich auch daran liegt, dass jede rechts-links Bewegung (etwa Spazierengehen oder wie bei Kneipp Wassertreten) die Stressverarbeitung tatsächlich fördert. Es half etwas – doch der tiefe Schrecken blieb. Ein Jahrzehnt später fand sie zum Glauben. Sie erlebte große Erleichterung, nachdem sie in einem Gottesdienst segnendes Gebet empfangen hatte. Das Trauma verblasste. Was blieb, war Angst vor dunklen Fluren. Wann immer sie in einen dunklen Flur blickte, kam Panik auf, innere Enge, Übelkeit.

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Der Gott, der mein Herz kennt

IMG_9513Gestern saß ich mit dem Bootsbauer Helge zusammen, der mich bei dem Schiffsprojekt unterstützt. Wir haben die Arbeiten – und Kosten (!!) der nächsten beiden Monate überschlagen. Neben dem Riesenposten Miete / Strom / Service für 10 Monate in Höhe von 8000+ Euro gibt es noch

  • Holz für den Fußboden im Hauptraum: 1000 €
  • Wasserfeste Wandpanele für Dusche und WC: 500 €
  • Rohre / Installationsmaterial für Heizung: 2000 €
  • Speicherbehälter für Warmwasser aus Solar und Ofen: 2500 €
  • Pelletofen mit Warmwasseraufbereitung: 3000 €
  • Insgesamt (mit Arbeitskosten und „Kleinkram“): ca. 20.000 € bis Ende Februar

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Körper, Seele, Geist und was Mitgefühl mit Glauben zu tun hat

2014-02-06 08.13.28Wow! Gerade lese ich ein englisches Buch „What your body knows about God“ , das die Zusammenhänge zwischen Körper und Spiritualität erklärt. Was mich begeistert: Religiöse Empfindungen und Empathie mit Menschen sind in der gleichen Hirnregion aktiv. Das bedeutet, dass Gebet Empathie stärkt und umgekehrt. Es gab Versuche, bei denen Menschen aufgefordert wurden, 12 Minuten pro Tag von Herzen in Kommunikation mit Gott zu treten – also nicht nur „Automaten-Gebete“ zu beten: „Herr, mach dies, Herr mach das“.

Nach 8 Wochen war das betreffende Areal im Gehirn so gewachsen, dass man im MRT den Unterschied sehen konnte. Und bei weiteren Experimenten zeigte sich die Gruppe der Beter als weit großzügiger und mitfühlender als die Vergleichsgruppe, die ein rein kognitives Gehirntraining zur Steigerung der Gedächtnisleistung gemacht hatte.

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2015 – Was wird es bringen

IMG_9533Der HERR, dein Gott, ist bei dir gewesen. An nichts hast du Mangel gehabt.  5.Mose 2,7

Dieser Vers stand über dem heutigen Tag – und hat mich daran erinnert, dass ich Gottes Treue im letzten Jahr erlebt habe. In gewisser Weise war es ein Jahr ohne große Höhe- und Tiefpunkte – mal abgesehen von dem Gerichtsprozess und einer persönlich schwierigen Situation, war es ein „normales“ Jahr… auch ohne große Highlights… Mauerfalljubiläum, das eine oder andere schöne Konzert und schöne Begegnungen…

Ein Jahr, in dem vor allem Treue gefragt war: sehr viel Arbeit im Verlag und auf dem Schiff. 6-Tage-Woche praktisch das ganze Jahr durch. Mit viel Unterstützung. Unzählige Menschen – ich schätze es waren weit über 100 – die an der einen oder anderen Stelle mitgeholfen haben, z.B. beim Bretter streichen (Bild). Jetzt ist das Schiff vielleicht 70 – 80% fertig… jeden Tag ein Stückchen mehr. Ein Ende ist noch nicht terminierbar (vielleicht Frühjahr, Sommer 2015), aber doch langsam absehbar. Es war anstrengend… und es hat sich gelohnt.

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