Ich entscheide mich, ich entscheide mich nicht


Eine schlechte Entscheidung ist besser als gar keine. – Dan Sullivan

Einer meiner Coaches hat mir etwas vermittelt, was mein Herangehen an Entscheidungen grundlegend verändert hat. Wenn er sah, dass andere sich verrückt machten, weil sie die „richtige Entscheidung“ treffen wollten,  sah er sie nur an und sagte:

Niemand trifft richtige Entscheidungen. Du triffst eine Entscheidung – und arbeitest dann dafür, dass sie richtig wird.

Diese Haltung finde ich weitaus produktiver als jahrelang zu grübeln, was die richtige Entscheidung ist oder hinterher zu grübeln, ob man den richtigen Mann, Job, Wohnort oder was auch immer gewählt hat.

War mein Schiff eine richtige Entscheidung? Ich weiß es nicht. Was ich weiß: ich habe es zur richtigen Entscheidung gemacht!
Wie? Lies nach – auf meinem Blog oder im Buch Leinen los, in dem ich erzähle, wie ich Dutzende von Hindernissen überwunden habe, um die Entscheidung zu einer guten Entscheidung zu machen.

War es eine richtige Entscheidung, 10.000 Euro für Grafik und Druck in das neue Coachingbuch zu investieren? Ich weiß es nicht. Aber ich arbeite daran, diese Entscheidung für alle Leser und mich zu einer gewinnbringenden Entscheidung zu machen.

Ist es eine richtige Entscheidung, jetzt im August alleine Irland zu entdecken? Ich weiß es nicht. Aber ich werde es dazu machen – auf Instagram kannst du sehen, ob es mir gelingt. 

Entscheidungen treffen und dann das Beste daraus machen: Das kannst du auch.

In Zeiten der Unsicherheit warten die meisten Menschen.
Sie zögern.
Sie flüchten sich in Bürokratie.
Sie denken zu viel nach und verschieben Entscheidungen, weil sie Angst haben, einen falschen Schritt zu machen.

Und genau das ist die falsche Entscheidung.

Kosten ineffizienter Entscheidungen

Ein paar beeindruckende Zahlen und Fakten zum wirtschaftlichen Schaden durch Nicht-Entscheiden oder verzögerte Entscheidungen:

  • McKinsey-Studie (durchschnittliches Fortune-500-Unternehmen):
    Manager verbringen rund 37 % ihrer Arbeitszeit mit Entscheidungen – von denen etwa 61 % ineffizient genutzt werden.
    Das führt bei einem Unternehmen dieser Größe zu etwa 530.000 verlorenen Arbeitstagen – entsprechend ca. 250 Mio USD an Arbeitskosten pro Jahr (HubSpotMcKinsey & Company).

⏳ Verzögerungen verlängern Projekte erheblich

  • Oxford-Studie (zitiert via LinkedIn-Artikel):
    Verzögerte Entscheidungen können Projektlaufzeiten um 25–30 % verlängern und Budgets um bis zu 33 % überziehen. Bei einem 10‑Mio-£-Projekt entspricht das einem unnötigen Verlust von rund 3,3 Mio £, allein durch Entscheidungspausen (LinkedIn).
  • Laut einem Forbes-Artikel kann nur eine Woche Verzögerung bei 50 Entscheidungen in einem Jahr genauso produktivitätshemmend sein wie ein Jahr verlorene Arbeitszeit (Forbes).

Zusammenfassung – Was bedeutet das für dich?

BereichEffekt
KostenHunderte Millionen USD durch ineffiziente Entscheidungsprozesse
GrenzeffekteProjekte 30 % langsamer,
+ Budgetkosten erheblich
Umsatzpanne im SalesBis zu 60 % verloren durch Unentschlossenheit
ProduktivitätseinbruchWochen­­weise Verzögerung = Jahre an verlorener Arbeitszeit

Nicht-Entscheiden ist mehr als Verschwendung – es ist ein strategisches Risiko. Jedes Zögern kostet dich Zeit, Geld und Marktchancen.
Wer schnell entscheidet und effizient handelt, gewinnt Entscheidungsvorsprung – in Projekten, im Umsatz und in der Wettbewerbsfähigkeit.

Möchtest du wissen, wie du in deinem Unternehmen Entscheidungsprozesse beschleunigen kannst? Zum Beispiel mit Frameworks, Tools oder Governance-Methoden?

Dann gilt: Du musst nicht warten.
Du kannst jetzt Entscheidungen treffen und vorwärtsgehen.
Während andere noch stillstehen.

Diese Denkweise – Handeln statt Warten – ist der Unterschied zwischen Menschen, die erfolgreich sind und ihr Leben meistern, und jenen, die feststecken.

Gerade in unsicheren Zeiten kann genau das der beste Moment sein, um etwas zu bewegen.
Denn während die Welt innehält, kannst du voranschreiten.

Die Menschen, die etwas bewegen, sind nicht die, die auf Nummer sicher gehen.
Es sind die, die handeln, lernen und sich anpassen.

Denn Unentschlossenheit ist nicht sicher – sie ist das größte Risiko überhaupt.

Denn wenn du unentschlossen bist, stehst du nicht nur still … du rutschst zurück. Du baust inneren Druck auf, zweifelst an dir und verpasst jede Chance zu lernen.

Aber in dem Moment, in dem du eine Entscheidung triffst – irgendeine – und ins Handeln kommst, ändert sich alles:
✔️ Du beginnst zu lernen
✔️ Du gewinnst Erkenntnisse – auch aus Fehlern
✔️ Du kommst in Bewegung
✔️ Du bekommst Feedback und wirst besser
✔️ Du machst Fortschritte

Ein ganz praktischer Tipp: EINE Tagesentscheidung

Statt den Tag mit einer Liste voller konkurrierender Prioritäten zu starten, entscheidest du dich für eine einzige Sache, auf die du dich konzentrierst.
Du triffst die Entscheidung, diese eine Sache auf jeden Fall zu machen. 

Das Ergebnis?
Du hast (fast immer) 100% Erfolg – und dein Selbstvertrauen wächst enorm.
Denn Selbstvertrauen kommt nämlich nicht vom Denken, sondern vom Handeln.

Ich habe dazu den Tagesplaner entwickelt, der dich motiviert, die Priorität des Tages festzulegen. Und: Er bietet dir auch Platz für alle anderen ToDos und Termine.
Er hilft dir, jeden Tag kurz zu durchdenken und das Wichtigste im Blick zu behalten.
Du kannst ihn hier ansehen und direkt bestellen.

Und falls dir Entscheidungen wirklich schwerfallen:
Das Impulsheft Entscheiden. Impulse für die richtige Wahl erklärt dir bewährte Entscheidungsstrategien – mit vielen praktischen Tipps für Alltag, Beruf und Leben.

Ich hoffe, es war für dich eine gute Entscheidung, diesen Blogbeitrag zu lesen.
Du kannst es – wenn du die Tipps, die für dich hilfreich sind, umsetzt – auf jeden Fall zur richtigen Entscheidung machen.

PS: Manchmal hilft es, Dinge wirklich gründlich zu durchdenken, um zu einer klaren Entscheidung zu kommen. Coaching kann dir dabei helfen.
Wenn du dir dabei Unterstützung möchtest, buche gern hier einen Termin mit mir.

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